Schüler von Frl. Bahls, Mönchguter Heimatforscher, Amateurfotograf & Hobbyfilmproduzent
„Schreibe auf, fotografiere, sammele und veröffentliche, was geht, dann bleibt es auch erhalten. Über die Wertung dessen brauchst du dir keine Sorgen zu machen, denn jede nachfolgende Generation erarbeitet sich ihr eigenes Geschichtsbild.”                                                                                                        Ruth Bahls
Mönchgut History Torsten Döring   
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MÖNCHGUT HISTORY TORSTEN DÖRING Die Vergangenheit und Gegenwart der Halbinsel Mönchgut - präsentiert nach Mönchguter Eigenart!
MÖNCHGUTER MUSEEN - ES GEHT VORAN
Mönchguter Persönlichkeiten Emil Steurich   - geboren am 30. März 1852 in Ladeburg in der Mark als Sohn eines Rittergutsbesitzers;   - Übersiedlung der Eltern nach Französisch Buchholz, später nach Berlin;   - Besuch des Gymnasiums „Zum Grauen Kloster“, das er 1872 mit dem Reifezeugnis     (Abitur) verließ;   - Studium der Theologie an der Universität zu Berlin und Jena;   - Während seiner Kandidatenjahre war er Hauslehrer; u.a. beim Grafen von der Goltz in     Schönau/Ostpreußen, bei der Familie von Stumm in Saarbrücken und beim Staatsrat     von Larowari in Bukarest/Rumänien; - 1877 Rückkehr nach Berlin; zweites theologisches Examen; Ordination in der Parochalkirche; danach Hilfsprediger    an der Philippus-Apostelkirche in Berlin; später in der St. Paulsgemeinde; - 1886 Urlaub in Thiessow; während dieser Zeit predigte er auf Bitte des Ortsgeistlichen, Pastor Strübing, das erste    Mal in Groß Zicker; - nach dessen Weggang wurde Steurich vom Kirchenvorstand in Groß Zicker aufgefordert, sich um die Pfarrstelle zu   bewerben; - 14. Oktober 1887 Ankunft in Groß Zicker; - 23. Oktober 1887 einstimmige Wahl zum Gemeindepastor durch die Kirchgemeinde und Einführung in sein Amt; - hier wirkte er 33 Jahre in Segen und zum Wohl seiner Gemeinde; - neben seiner seelsorgerischen Tätigkeiten engagierte sich Steurich als Lehrer, und Kommunalpolitiker, als Heimat-   schriftsteller und Bewahrer des Mönchguter Brauchtums sowie der Mönchguter Identität; - auf sein Bemühen, trotz zahlreicher zu überwindender Widerstände, wurde bereits 1889 mit regierungsamtlicher   Genehmigung eine gewerbliche, später landwirtschaftliche Fortbildungsschule zur Verbesserung des Bildungs-   niveaus der männlichen Dorfjugend geschaffen; - die Aktivitäten zur Errichtung des Zicker Damms, die Meliorierung und Eindeichung der zwischen Lobbe und   Thiessow gelegenen Wiesen sowie die Bepflanzung großer Unlandstellen mit Tannen sind vornehmlich auf das   Wirken Steurichs zurückzuführen; - 1898 Mitwirkung eines von Steurich geleiteten Chores bei der Aufführung der Oper „Die Rose von Thiessow“ in   Göhren; - 1908 wurde unter seiner Leitung die „Ortsgruppe für die Erhaltung der Mönchguter Tracht“ gegründet. Bis 1914    wurden auf Anregung von Pastor Steurich und Lehrer Worm - Alt Reddevitz - mit Unterstützung von Landrat von    Maltzahn - Bergen - jährlich Volks- und Trachtenfeste durchgeführt; - 1915 Gründung des „Vereins für Mönchguter Hausweberei“, um den Frauen der im Krieg befindlichen Soldaten eine    kleine zusätzliche Einnahmequelle zu verschaffen; - von 1908 bis 1920 war er Schriftleiter des „Heimat-Kalenders für den Kreis Rügen“; - einen breiten Raum im Schaffen Steurichs nahm seine schriftstellerische Tätigkeit ein. In zahlreichen Schriften,   Büchern & Beiträgen wurden Themen mit Mönchguter bzw. rügenschem Heimatkolorit abgehandelt. Am bekanntes-   ten sind die Werke „Am Nonnenloch“ (1904) und „Sturmflut“ (1900); - am 24. Mai 1921 stirbt Steurich im Alter von 69 Jahren in Göhren; - vier Tage später wird er auf dem Bergfriedhof zu Groß Zicker beigesetzt.
Die Quellen, auf die wir unsere Arbeit vorrangig gestützt haben:   Ausstellungstexte der Mönchguter Museen, 2000 - 2009 Wanderführer Mönchgut von Uwe Weidemann, 2002 Rügener Kalender 1993, Beitrag von Ulrich Kliesow
„Haltet fest an Eurer Tracht, an Eurer Eigenart, an Eurem Land! Was Ihr aufgebt, ist unwiederbringlich verloren, und aus Euch wird ein Geschlecht von Reiseführern, Lohndienern und Hausknechten!“          Emil Steurich Pastor in Groß Zicker (1887  1920), Heimatschriftsteller, Bewahrer des Mönchguter Brauchtums geb.  am 30. März 1852 in Ladeburg, gest. am 24. Mai 1921 in Göhren.
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