Schüler von Frl. Bahls, Mönchguter Heimatforscher, Amateurfotograf & Hobbyfilmproduzent
„Schreibe auf, fotografiere, sammele und veröffentliche, was geht, dann bleibt es auch erhalten. Über die Wertung dessen brauchst du dir keine Sorgen zu machen, denn jede nachfolgende Generation erarbeitet sich ihr eigenes Geschichtsbild.”                                                                                                        Ruth Bahls
Mönchgut History Torsten Döring   
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MÖNCHGUT HISTORY TORSTEN DÖRING Die Vergangenheit und Gegenwart der Halbinsel Mönchgut - präsentiert nach Mönchguter Eigenart!
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Mönchguter Persönlichkeiten Prof. Tom Beyer   - geboren am 17. Mai 1907 in Münster (Westfalen);   - von 1913 bis 1920 besucht er die Volksschule in Berlin;   - von 1924 bis 1926 Künstlerisches Studium an der Werkschule in Münster (Westfalen) und an     der Kunstgewerbeschule in Düsseldorf;   - Tom Beyer strebte bereits in dieser Zeit nach einer künstlerischen Auseinandersetzung mit der      Wirklichkeit und begann eine Wanderung durch viele Länder Europas;   - von 1926 bis 1931 Studienreisen nach Frankreich, Spanien, Ungarn, Jugoslawien, Italien,     Dänemark, Schweden, Finnland und in die Schweiz; - 1927 Studien in Landskrona (Schweden) bei Professor Ernst Norlind, beeinflusst seine Haltung zur Landschaft des    Nordens; - während dieser Studienreisen verweilte er an den kunstgeschichtlichen Quellen und studierte in den Ateliers seiner   Zeitgenossen, die gesammelten Eindrücke, Erlebnisse und Erfahrungen prägten ihn und beeinflussten seine Werke; - 1931 zog er nach Berlin, wo er im selben Jahr ein Atelier eröffnete, Beginn seiner Tätigkeit als Maler; - 1931 Eintritt in die KPD (Kommunistische Partei Deutschlands); - 1933 und 1934 Studien bei Martin Bloch in Berlin-Charlottenburg; - 1935 bereiste er die Insel Rügen;   - 1935 Übersiedlung nach Göhren (Rügen), um eventuellen Repressalien durch die Nazis zu entgehen, da er vom    Ausstellungsverbot der Nationalsozialisten betroffen war, er fühlte sich seit dieser Zeit eng verbunden mit der    norddeutschen Landschaft und ihren Menschen; - von 1933 bis 1945 keine Ausstellungen; - von 1939 bis 1945 Angehöriger der Wehrmacht, u. a. in Dänemark; - von 1940 bis 1943 Beteiligung an illegaler Tätigkeit gegen den Faschismus; - nach Kriegsende Rückkehr nach Göhren (Rügen); - 1945 Mitarbeit beim gesellschaftlichen Wiederaufbau der Insel Rügen, u.a. als 2. Bezirksbürgermeister des Bereichs    Mönchgut in Göhren (Rügen); - 1946 Arbeitsgebietssekretär der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands); - 1947 Wiederaufnahme der künstlerischen Arbeit u.a. Zirkelarbeit in der Volkswerft Stralsund; - 1949 Kommissarischer Direktor der Landeskunstschule Mecklenburg im Schloss Putbus; - 1950 Künstlerische Arbeit in der Volkswerft Stralsund und Zirkelleiter für bildende Künste; - 1950 und 1951 Landesvorsitzender des Verbandes Bildender Künstler (Mecklenburg); - 1952 Mitglied des Zentralvorstandes des Verbandes Bildender Künstler der Deutschen Demokratischen Republik, später    Vorsitzender der Bezirksleitung und Mitglied des Bezirksvorstandes des Verbandes (Rostock); - 1952 Übersiedlung nach Stralsund, wo er im selben Jahr Lieselotte Pelzner heiratete, mit der er ebenfalls 1952 einen    Sohn; Peter Beyer, bekam; - 1952 Leiter des Künstlerkollektivs beim Wiederaufbau Berlins; - 1952 Wandgemälde für den „Löwenschen Saal“ im Rathaus Stralsund geschaffen; - von 1952 bis 1961 Studienreisen nach Albanien, Polen, Ungarn und Bulgarien; - 1953 Beteiligung an DDR-Kunstaustellungen und Ausstellungen im Ausland; - 1961 Einrichtung eines Sommerateliers im historischen Drachenhaus in Göhren. 1901 ließ es der Dichter und Schriftsteller    Dr. Max Dreyer als Sommersitz errichten; - 1962 zahlreiche Personalausstellungen im In- und Ausland; - 1963 Kunstpreis des FDGB (Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes der Deutschen Demokratischen Republik); - 1964 Studienreisen in die ČSSR (Tschechoslowakische Sozialistische Republik), Zirkelleiter der Volksmarine der DDR; - 1967 Johannes-R.-Becher-Medaille (Auszeichnung vom Kulturbund der Deutschen Demokratischen Republik); - 1972 Professor h.c. der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald; - 1973 Studienreise in die UdSSR (Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken); - 1976 Studienreise nach Sylt (Bundesrepublik Deutschland); - 1977 Vaterländischer Vedienstorden (Staatsauszeichnung der Deutschen Demokratischen Republik); - 1979 Kunstpreis des FDGB (Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes der Deutschen Demokratischen Republik); - am 09. September1981 stirbt Tom Beyer nach langer, schwerer Krankheit in Stralsund; - seine letzte Ruhestätte fand Tom Beyer auf dem Friedhof in Göhren (Rügen); - 1981 eröffneten Sohn Peter Beyer und Schwiegertochter Barbara im Drachenhaus eine Keramikwerkstatt; - 1987 die Oberschule im Ostseebad Göhren wurde nach Tom Beyer benannt; - zahlreiche Werke Beyers befinden sich heute im Besitz des Kulturhistorischen Museums Stralsund; - Tom Beyer hat ein betrachtliches Gesamtwerk hinterlassen, dessen Umfang bis heute nicht exakt bestimmt werden kann.  
„Im Malen ist etwas Unendliches.“                                                         Vincent van Gogh          Tom Beyer Maler und Grafiker geb.  am 17. Mai 1907 in Münster (Westfalen), gest. am  9. September 1981 in Stralsund.
Die Quellen, auf die wir unsere Arbeit vorrangig gestützt haben:   Ausstellungstexte der Mönchguter Museen, 2000 - 2009 Wanderführer Mönchgut von Uwe Weidemann, 2002 Mönchguter Persönlichkeiten von Torsten Döring, 2008
© Torsten Döring - privates Fotoarchiv - Ostseebad Göhren   Bild von Tom Beyer, Eigentümer: Mönchguter Museen      - Titel: Arbeitende Fischer mit Holzwinde (1969)
© Torsten Döring - privates Fotoarchiv - Ostseebad Göhren      -  Ruhestätte von Tom Beyer   
© Torsten Döring - privates Fotoarchiv - Ostseebad Göhren   Bild von Tom Beyer, Eigentümer: Mönchguter Museen     - Titel: Warten am Fischerstand (1967)